Domori
Was wäre dieser Planet ohne Künstler, Fanatiker und Orthodoxe? Sicherer, freundlicher und ärmer. Gianluca Franzoni hat Wirtschaft und Ernährung studiert, ist dann auf venezolanischen Kakaoplantagen hängen geblieben und kehrte Ende der 90er mit einem Sack ganz besonderer Criollo-Bohnen nach Genua zurück. Seither sieht der zu „Mack Domori“ Gewandelte seine Lebensaufgabe darin, eins mit der Pflanze zu werden. Auf dem Wege dahin produziert er 75-100%ige Produkte, die verständlich machen, warum Kakao einst ein Zahlungsmittel war. Über Verpackung lässt sich streiten, über Geschmack nicht: nach der Einnahme von „Barrique“, „Break“ oder „Porcelana“ sieht man Schokolade mit anderen Augen.